roccafé

archiv 2004

 

 

September 2004
25.09.04 Theater L.U.S.T 2000Uhr

Die Impro Show: spannend – spritzig - spontan!

L.U.S.T

Die Impro-Show – mit der bekanntesten Freiburger Improvisationsgruppe. Spontan, temporeich, spannend, überraschend und unheimlich unterhaltsam!

Die SpielerInnen improvisieren Szenen live und ungeprobt auf offener Bühne. Sicher ist: keiner wird seinen Text vergessen- denn Sie haben keinen gelernt. Spontaner Wortwitz, Schauspielkunst, Gesang und Situationskomik stehen im Vordergrund dieser interaktiven Show.

Die Themen kommen vom Publikum, das die Leistungen der Akteure mit einer Jury bewertet , bzw. mit Bonbons und Zeitungspapier ihre Meinung spontan kundtut. Ein Musiker begleitet alle Szenen live am Keyboard!

Theater L.U.S.T. spielt seit 1997 im (zumeist ausverkauften) Theatercafé. Seit 1999 führt die Gruppe neben "Theatersport" auch "improVision" auf, eine Langform. Seither ist Theater L.U.S.T. vierzehntägig in Freiburg zu sehen.

"Wie mit den L.U.S.T.lingen ausgesprochene Ideenfeuerwerker zugange sind, gelingen laufend Stegreifsketche. Hochkreativ und ein großer Spaß." (Badische Zeitung)

http://www.theater-lust.de/


Veranstalter: roccafé


Oktober 2004
01.10.04 Wolff-Ulrich Fenske 2000Uhr

Literatur zum Anfassen: "Was beliebt ist nicht erlaubt!"

Wilhelm Busch

Geschichten und Gedichte von Wilhelm Busch
Unterhaltsame Rezitation und Musik zum Träumen mit Wolfgang Ochsenhirt (Gitarre) und Fridolin Steiert (Klarinette).

Veranstalter: denzlinger kulturkreis


03.10.04 Vortrag zur Geschichte Denzlingens 2000Uhr

Vorstellung einer historischen Karte Denzlingens von ca. 1860 mit einem Vortrag von Dr. Hochstuhl über das Leben im 19.Jh. und Dialog zwischen Prof.Dr. Geuenich und D. Ohmberger über Denzlingen um ca. 1860.

Veranstalter: Heimatverein


08.10.04 Beatles Nacht 2000Uhr anschliessend Party mit DJ Oranje

Beatles REVIVAL CHOR

Wer möchte nicht manchmal zurück ( "Get Back") in die musikalisch goldenen Zeiten der 60er und 70er, in denen die Songs der Beatles einen noch richtig mitreißen konnten? Obwohl der Emmendinger "Beatles Revival Chor" nach dieser legendären Gruppe benannt ist, gehören auch andere Highlights dieser Zeit zu seinem Repertoire.

Wenn der dreißigköpfige Chor sich seinen "California Dreams" hingibt, wird auch der letzte Zuhörer sein "Monday, Monday" vergessen können und auf der rhythmischen Welle des Chores mitswingen. "What a wonderful World", wenn Chorleiter Werner Englert seinen gemischten Chor durch die Höhen und Tiefen ausgefallenen Arrangements jagt. "I feel fine" überträgt sich von den Sängerinnen und Sängern auf das Publikum, das diesen Pop-Chor nie ohne eine Zugabe von der Bühne entlässt – "The End".

Beatles ChorGegründet 1991 im Rahmen der Vereins für musikalische kreative Bildung "tonart e.V." als Kooperationsprojekt mit der gewerblichen, hauswirtschaftlichen, sozialpflegerischen Schule Emmendingen.

Mitwirkung bei "Carmina Burana" in der Emmendinger Rockversion (Kultursommer 1995,1997 in EM, 1998 in Germersheim).

Auftritte im Raum Emmendingen, bei der Breisgauer Weinbühne, in Lörrach, Basel und beim Kiwanis-Club Emmendingen sowie bei jährlichen eigenen "tonart"-Projekten.

Leiter Werner Englert ist Kulturpreisträger von Emmendingen 1993 und ZMF-Preisträger von 1996.

Anschließend legt DJ Oranje auf. Nachdem er bei der Eröffnung bei uns war, wird er auch dieses Mal einen Mix aus 70er / 80er Musik präsentieren. Natürlich dürfen das die Beatles auch noch mitmischen.

Und ein besonderes Spezial Getränk heisst "Yellow Submarine" und wird extra für eich kreeiert. Prost



Veranstalter: roccafé


12.10.04 Vortrag zum Denzlinger Dialekt 2000Uhr

Vortrag zum Denzlinger Dialekt von Dr. Renate Schrambke, Universität Freiburg, Germanistisches Seminar I, Fachbereich Geschichtliche Landeskunde.

Thema des Vortrags ist die alemannische Mundart. Zunächst werden die wichtigsten Laut- und Wortgegensätze, die zu der heutigen Gliederung des Gesamtalemannischen geführt haben, erläutert.

Danach wird auf die dialektale Staffelung Südwestdeutschlands, insbesondere im Raum zwischen Oberrhein und Schwarzwald, eingegangen. Dabei werden auch Unterscheidungen deutlich zwischen der Mundart in Denzlingen und ihren nördlichen und östlichen Nachbarmundarten aufgezeigt, vor allem des Elztales und des Glottertales.


Veranstalter: denzlinger kulturkreis


17.10.04 Kindertheaterstück Kikerikiste 1500Uhr

Nach Paul Maar, für Kids ab 3 Jahren

KikerikisteDie Geschichte handelt von den zwei Freundinnen Bartolomäa und Kümmel. Die leben eigentlich in guter Nachbarschaft und mögen einander richtig gern.
In dieser Freundschaft hat alles Platz, was Kinder kennen. Man mag sich, man spielt und lacht miteinander, man ärgert sich gegenseitig und manchmal streitet man sich auch, dass die Fetzen fliegen.

Einen solchen Streit zwischen Bartolomäa und Kümmel nutzt ein Dritter ganz gewaltig zu seinen Gunsten aus.
Dieser Dritte heisst der "Musikmarschierer" und genau der luchst den beiden ihre Lieblingsspielzeuge ab. Kümmel und Bartolomäa müssen nun trotz ihrer Wut aufeinander zusammenhalten, um zu retten, was noch zu retten ist....

Es spielen:
B. Schleier / F. Adobatti / E. Jäckle


Veranstalter: roccafé


26.10.04 Prof. Dr. Konrad Kunze 2000Uhr

Denzlinger Familiennamen

Was bedeuten Familiennamen wie Birkle, Jund, Nübling oder Haberstroh? Warum wohnen in Denzlingen mehr Maier als Meyer? Wo wohnen am meisten Wehrle und Wöhrle und was kann man aus dem Nebeneinander dieser zwei Namen ablesen.

Am Beispiel der in Denzlingen und Umgebung typischen Familiennamen zeigt der aus Funk und Fernsehen bekannte Referent, Namenforscher und Verfasser des "dtv- Atlas Namenkunde" in leicht verständlicher Weise auf, wie unsere Namen entstanden sind. Ein Abend, den man so schnell nicht vergisst.

Veranstalter: denzlinger kulturkreis


31.10.04 Kindertheater Albatros 1500Uhr

Der Ausflug des Herrn Winzig
Ein poetisches Märchen mit Musik zum Thema Zeit
ab 4 Jahren

Hektik und Eile prägen das Leben des Herrn Winzig. Eines Tages muß er verreisen. Mit Koffern, Regenschirm und Fernrohr erreicht er pünktlich den Bahnhof. Doch hier muß er warten, denn der Zug hat Verspätung. Und das, obwohl er keine Zeit hat.

Unerwartet erlebt Herr Winzig manch wunderliches Abenteuer. Aus einer liegengelassenen Zeitung erfährt er, daß ein Professor auf der Suche nach dem Zeitkobold ist.

"Zeit hat man oder hat man nicht.", meint Herr Winzig ratlos. "Und die meisten haben keine Zeit !" Dies soll sich nun ändern, denn der Zeitkobold weiß um die Nöte der Menschen.

Während Herr Winzig sich auf die Suche nach diesem rätselhaften Wesen macht, erlebten die Zuschauer die Reise des Zeitkobolds zum Zeitsee. Vogelspinnen, knarrende Bäume, Lufthunde und eine

Riesenspinne: der Weg des Kobolds ist eine Einladung an die Phantasie der Zuschauer. Da werden dunkle Wälder ebenso lebendig wie der Zeitsee, der in unendlicher Stille daliegt.

Ob auch Herr Winzig vom Geheimnis des Zeitsees erfährt?

http://www.albatros-theater.de/



Veranstalter: roccafé


November 2004
20.11.04 Maeve + Tim Beam 2000Uhr

roccafé Akustik Reihe (unplugged music)

Regionale Grössen zeigen dass es auch ohne geht. Mit akustischen Instrumenten und ohne Schlagzeug werden sie ihr sonst verstärktes Programm "unplugged" spielen. Den Auftackt machen die Bands "Maeve und "Tim Beam".

Badische Zeitung vom Donnerstag, 25. November 2004 

Ästhetik des Klangs
Akustik-Reihe in der Rocca

von Markus Zimmermann-Dürkop:

DENZLINGEN. Konzentration auf das Wesentliche ist ein Kennzeichen von "unplugged music". Eine Herausforderung ist das Spielen ohne großes Arrangement auch für die Großen des Musikgeschäfts. Von daher durften die Besucher beim Auftaktkonzert zur Akustik-Reihe des Roccafé-Vereins am Samstag in der Rocca gespannt sein, wie die regionalen Größen "Maeve" und "Tim Beam" diese Herausforderung meistern würden.

Eine Herausforderung auch, weil zumindest ein Teil des Publikums durchaus gewillt war, sich auf die von Schnickschnack gereinigten Lieder einzulassen, sich gefangen nehmen zu lassen von Stimmen, die es wert sind, pur gehört zu werden und vom Gitarrensound, der neben sich nichts mehr braucht.

So Tim Beam, der aus dem Leben erzählt und dessen Musik so ehrlich und gerade daherkommt wie seine Texte. Schnörkellos, ab und an nachdenklich, dann wieder mit zielstrebigem Drive - so entwickelt Tim Beam seine Lieder. Dabei findet er ein herausragendes Pendant. Beams rhythmisch rockendem Akustiksound stellt "M.C. ugh" mit der Leadguitar filigran verspielte Läufe gegenüber. Nicht kontrastierend sondern sehr harmonierend und für die Zuhörer ein Genuss, den jeder Ton sitzt. So auch, wenn das Duo zum Trio wird und mit "knipper" einen satten, dreistimmigen Gesang präsentiert.

Ohne Gitarre wisse sie nicht, was sie mit ihren Händen tun soll, erklärt Maeve Kelly, Frontfrau und Songschreiberin von "Maeve", die dem rockigen Einstieg sanftere Lieder folgen ließen. Durchaus glaubhaft, denn auf den Saiten setzt die Irin, deren Name mit "die Berauschende" übersetzt werden kann, stimmig die Erzählung ihrer Texte fort. Dabei bleibt sie mit Jens Lucht (E-Gitarre) und Jan Ullmann (E-Piano und Gitarre) nicht im lieblichen Folksound hängen, sondern münzt emotionale Höhen und Tiefen, von denen Maeve in ihren Texten erzählt, in Musik um. So zeichnen die drei mit klarer Handschrift prägnante musikalische Linien, zu denen eine kräftige Portion Verspieltheit arrangiert wird. Dass dabei auch ein virtuos zelebrierter Bass durchaus seine Berechtigung hat, demonstriert Gast Rainer Jauch.

Ein glanzvoller Auftakt für eine Akustik-Reihe in der Rocca, deren pure Raumästhetik wie geschaffen ist für auf das Wesentliche konzentrierte Musikerlebnisse. Entscheiden sollten sich die Veranstalter jedoch, ob sie zukünftig ein Musikereignis oder eher ein live musikalisch ergänzter Kneipenevent veranstalten wollen. Die lautstarken Unterhaltungen an den Bistrotischen im Hintergrund störten nicht nur beim Hörgenuss. Selbst die Musiker vernahmen sie bei leisen Stücken, ließen sich an diesem Abend in ihrer Professionalität aber davon keineswegs beeindrucken.

Die Bilder gibt's weiter unten.

 

 

MAEVE - Melodic-Rock und Gänsehaut

 
Maeve


Die deutsch-irische Band maeve verbindet die Traditionen des Urban Folk der 70er mit modernem Alternative Rock. Es ist, als ob Joni Mitchell auf Radiohead trifft – und dann die Post abgeht.

Die Band spielt seit Mitte 2001 erfolgreich in süddeutschen Clubs; im Oktober 2002 fand eine Mini-Tour in England statt.

In der Gruppe kommen drei deutsche Musiker mit einer irischen Sängerin/Songwriterin zusammen um etwas zu schaffen, was es heute nur noch selten gibt: Popmusik, bei der Text und Musik gleich wichtig sind und bei der Geschichten erzählt werden sollen.


Maeve - Folk, Rock und Psychedelic Pop
Line up
Rainer Jauch: bass
Jens Lucht: electric guitar
Kelly M: vocals, acoustic guitar
Holger Schneck: drums
und:
Susu Dressler,
Sonne Fahlenbock: backing vox


http://www.maeveonline.com

Hier gibt's ein paar Bilder vom Auftritt von Markus Zimmermann-Dürkop:

Maeve
Maeve
Maeve
Maeve
Maeve
Maeve

 

 

TIM BEAM - a diamond in the rough

 
Tim Beam

acoustic bar songs

Der Freiburger Rocksänger TIM BEAM schrammelt mit Gitarrist M.C. UGH und Multitalent KNIPPER seine Acoustic Bar Songs. Satte, dreistimmige Chöre und eine rockende Rhythmusgitarre lassen vergessen, dass diese Band weder einen Drummer noch einen Bassisten hat.

Außerdem geht es hier um authentisches Songwriting mit ehrlichen Texten: Songs über Frauen, Songs über Konzerte, Songs über Bier, Songs über Fernweh – Songs über Tim Beam. Alles "handmade" und ungeschminkt, total unmodern und trotzdem unverwüstlich, immer nach dem Grundsatz: "Gimme a drink and I give you my heart!"

besetzung
tim beam (voc/acoustic git)
m.c. ugh (lead git/voc)
knipper (voc/acoustic git/harp/percussion)

aktuelles album:
Tim Beam – Diamond In The Rough (Brettklang Records - CDBK 0302)


http://www.timbeam.de/

Hier gibt's ein paar Bilder vom Auftritt von Markus Zimmermann-Dürkop:

Tim Beam
Tim Beam
Tim Beam
Tim Beam
Tim Beam
Tim Beam

 

Veranstalter: roccafé

12.12.04 Freiburger Puppentheater 1500Uhr, evtl. 1630Uhr

Kasper und der Weihnachtsmann (Kindertheater ab 4 Jahren)

Kasper und der Weihnachtsmann
Heiligabend steht vor der Tür und alle, ob groß oder klein freuen sich auf das Weihnachtsfest.

Großmutter, die in letzter Zeit so schlecht schläft, hat sich ein neues Kissen gewünscht. Doch auch die Hexe Klapperzahn verfolgt ungeduldig die Vorbereitungen für die Ankunft des Weihnachtsmannes.

In einem günstigen Augenblick stiehlt die listige Hexe das Geschenk für Großmutter...


http://www.puppentheater-online.de/

Veranstalter: denzlinger kulturkreis


18.12.04 Frank Sauer 2000Uhr

Sauerei (Kabarett)

Badische Zeitung vom Donnerstag, 29. Dezember 2004 

Täglicher Kampf um Sauberkeit nur scheinbar banal
Der Kabarettist Frank Sauer erklärte in der Rocca in Denzlingen, wie kompliziert die Welt des Drecks sein kann

von Markus Zimmermann-Dürkop:

DENZLINGEN. Willkommen in der Welt des Drecks. Nicht der großen Weltpolitik, dem Polittheater in Berlin oder Stuttgart, sondern der scheinbaren Banalität des täglichen Kampfs um Sauberkeit widmete sich Kabarettist Frank Sauer mit seinem Soloprogramm "Sauerei" in der Rocca. Der alltägliche Kampf gegen Schmutzränder, Flecken, Dreck, Staub, der Krieg gegen die Fleckenteufel, die Wissenschaft der Reinigung ist durchaus eine Kunst.

Wer schlichte Haushaltstipps erwartet hatte, sah sich alsbald verstrickt in eine durchaus komplexe Thematik, der sich Sauer mit brillantem und pointenreichem Wortspiel annahm. Nicht nur, dass er es verstand, dem weiten Feld der "wichtigsten Frage: Wer macht das weg?" immer wieder neue Wendungen zu geben. Frank Sauer glänzte mit temporeichen Satzkonstruktionen ebenso wie mit szenischem Spiel.

Immer wieder herausragend war sein Beratungsgespräch-Doppelspiel. Nicht nur bei der Frage nach dem Essigreiniger, um den Essig zu reinigen, bei der er unter anderem auch klarstellte, dass in Möbelpolitur schließlich auch keine Möbel drin sind. Doch das war nur eine von zahllosen Ideen, sich des Themas humoristisch anzunehmen und dabei selbst philosophisch auszuloten.

"Dreck, Schmutz, Flecken, das ist Materie am falschen Ort", erklärte er mit beachtlicher Klarheit und postulierte: "Ohne Wasser gäbe es das mentale Konzept von Sauberkeit nicht". Ein Programm also, das nicht nur den Dreck, sondern auch manche Idee gegen den Strich bürstete. Dabei zeichnete sich Frank Sauer durch Respektlosigkeit aus, ließ keine noch so nah oder auch fern liegende Assoziation aus, und plünderte auf der Suche nach Verbalstoff zum Thema Sauberkeit nicht nur Putzregale, sondern auch Latrinen und die Damenhygiene.

Eine Grenzenlosigkeit, die dann aber auch die Grenzen von Sauer selbst erkennen ließ, denn er ließ sich dabei auch zu billigen Kalauern hinreißen. Mit zunehmender Programmdauer - und Sauer stand voll engagiert gut zwei Stunden auf der Bühne der Rocca - verloren seine Gags die sprühende Intelligenz, schien er zunehmend mehr der Provokation, statt dem Witz zu frönen. Wobei er die Frage nach dem schmutzigen Terrorismus und dem sauberen Krieg, mit der Sauer dann doch wieder die Bühne der Politik betrat, durchaus provokant stellte.

Unterm Strich bot der Abend in der Rocca ein langes Programm mit vielen Stärken, zu denen Frank Sauer dann in den Zugaben auch wieder zurückfand. Unterhaltsam, ideenreich und vor allem brillant, mit viel Spontaneität, dargeboten.

 

 

Sauerei
Waschen baden duschen spülen putzen scheuern saugen kratzen reiben rubbeln bürsten – all das muss sein, damit nicht alles verschmutzt verstopft verstaubt verkrustet und verdreckt, denn: Wischen ist Macht. Und das ist gut so.

Dreck und Sauerei lauern schließlich hinter jeder Ecke. Krümel, Flusen, Bierleichen, Lärm, Fleckenzwerge, Amokläufer und braune Flaschen im Grüncontainer – das sind unsere Gegner im täglichen Kampf um hygienische Sauberkeit, den Glanz der Nation und die Reinheit des Herzens.

Da werden Popel auf Teppichböden geschnippt und keiner will‘s gewesen sein, Tauben kacken durchs geöffnete Schiebedach und niemand schießt sie ab – wir leben zwischen Tröpfcheninfektion und Darmspülung, zwischen Mikrofaser und Elektrosmog, zwischen 11.September und Frühjahrsputz.

Wir haben saubere Kriege, schmutzige Geschäfte, dreckige Witze und gewaschenes Geld, wer kennt sich da noch aus?
Frank Sauer, der Hirn-Komikaze mit der ausgefallenen Frisur, nimmt Sie mit auf einen Schleudergang durch die absurde Welt von Paral, Persil und Pipi, auf einen Actiontrip der Schmutzkrustenabwehrstaffel in Köpfen, Küchen und Besenschränken.

Frank Sauer hat die Zitronenfrische mit der doppelten Lachkraft, er weiß die schönsten Fleckenpflegetipps und kann exotische Schlammsorten auswendig aufsagen. SAUEREI – das sind die Lappenbekenntnisse eines Dreckforschers, dem die Sprechblase drückt.

Und wenn Sie nach diesem Programm gereizte Schleimhäute und abgebrochene Fingernägel haben, dann sind das halt reinigungstechnische Kollateralschäden. Denn wo gewienert wird, fallen Späne.
SAUER macht eben nicht nur sehr lustig, sondern auch ziemlich sauber.

http://www.franksauer.net/

Hier gibt's ein paar Bilder vom Auftritt von Markus Zimmermann-Dürkop:

Frank Sauer
Frank Sauer
Frank Sauer
Frank Sauer

 

Veranstalter: roccafé