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Hallo liebe roccaféler/innen,
am 14. Mai hat der Gemeinderat den Antrag von roccafé e.V. über die Nutzung des geplanten KulturCafés beschlossen. Also sind wir wieder einen Schritt weiter in Richtung roccafé. Wir stehen jetzt vor den Verhandlungen mit der Gemeinde über eine Mietvertrag für unser roccafé.
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| Klare Mehrheit im Gemeinderat:
Roccafé e.V. richtet Kultur-Café ein |
von Haus zu Haus vom 15.5.2002 |
| Mit dem Grundsatzbeschluss wurde die Verwaltung beauftragt, dem Roccafé-Verein einen entsprechenden Vertrag vorzubereiten, wonach dieser im Rocca-Gebäude ein Kultur-Café nebst einem gesonderten Veranstaltungsraum einrichtet. | |
Denzlingen (hpb). Die im Oktober 2000 beantragte Nutzung eines Raumes für ein Kultur-Café sowie eines Veranstaltungsraums wurde nun vom Gemeinderat, nachdem zuvor im Dezember vergangenen Jahres Grundsatzfragen der Bausubstanz - ein generelles Gutachten hinsichtlich eines Schwammbefalles ist noch im Verfahren - beraten und beschlossen wurden, als Grundsatzbeschluss beraten und mit 15 Ja bei 4 Nein-Stimmen zugunsten von Roccafé entschieden. Stefan Jung erläuterte für die Antragsteller das Vorhaben, wonach sich der Verein zum Ziele gesetzt habe, die kulturelle Nutzung des Rocca-Gebäudes zu stärken, eigene und fremde Veranstaltungen durchzuführen und sich auch an der konzeptionellen Arbeit für das Rocca-Gelände zu beteiligen. Das Areal, so Stefan Jung, soll belebt sein. Wie es jetzt bereits durch die VHS-Veranstaltungen der Fall ist, auch die Übersiedlung der Bibliothek werde hier eine entscheidende Stärkung bringen. Das Kulturcafé soll im Erdgeschoss eingerichtet werden, der Veranstaltungsraum dann im Obergeschoss. Man habe ein Gesamtkonzept entwickelt, wonach das Café regelmässig geöffnet und auch betriebswirtschaftlich geführt würde.Der Veranstaltungsraum sei für alle offen und könnte auch unabhängig zum Roccafé genutzt werden. Die Öffnungszeiten werden sowohl nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten wie auch bedarfsorientiert erfolgen. Stefan Jung nannte das "Vorderhaus" in Freiburg als Beispiel und Vorbild. Es sei auch angedacht, daß die wirtschaftliche Sicherung des Veranstaltungsraumes aus dem Erlös des Cafés miterfolgen könne.
Kultur und Wirtschaftlichkeit
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Gemeinderat Uehlin erinnerte an die Grundidee, in der Rocca eine breitgefächerte Kultur zu sichern. Die bisher, nichtöffentliche Beratung, habe jedoch den "Riesenraum" für Veranstaltungen stark reduziert, das Café wäre ein wirtschaftliches Experiment und könnte vor großen Problemen stehen. Deshalb, so Uehlin, müsste die Gesamtkonzeption nochmals überprüft werden. Hier wies Bürgermeister Dr. Fischer darauf hin, daß der Gemeinderat im Dezember 2000 beschlossen habe, ein Volumen von 350 bis 400 qm zur Verfügung zu stellen, wobei nun der Raum 1 mit 153 qm für das Kulturcafé und der darüber gelegene Bereich als Veranstaltungsraum genutzt werden könne. Dabei, so Fischer, die Bücherei auch ohne Café bestehen könne Gemeinderat Storz erinnerte an das noch ausstehende Gutachten über Schwamm im Mauerwerk, denn ohne dieses Gutachten könne die Entscheidung für die Bibliothek nicht fallen. Bauamtsleiter Harald Krapp informierte, wonach am (heutigen) Donnerstag die entsprechende Prüfung für das Gutachten vorgenommen werde. Grundsatzbeschluß Bürgermeister Dr. Fischer wies darauf hin, daß es jetzt nur um einen Grundsatzbeschluß gehe, ob mit dem Verein Roccafé über einen Vertrag für das Kultur-Café und den Veranstaltungsraum verhandelt werden kann. |
Gemeinderätin Hilden signalisierte für sich und ihre SPD-Fraktion Zustimmung und sah hier eine perfekte Ergänzung des kulturellen Engagements. Das "Faß" Bücherei solle nicht mehr aufgemacht werden, Bücher müssen zu den Menschen. Der Verein Roccafé sei innovativ und habe sich einen guten Namen gemacht, ebenso auch mit seinen guten Veranstaltungen. Auch Gemeinderätin Höfflin sprach sich für den entsprechenden Grundsatzbeschluß Kultur-Café in der Rocca aus, wie auch Gemeinderat Weinacht bestätigte, daß die CDU nach lebhafter Diskussion dem Vorhaben zustimme. Die Möglichkeit der Nutzung durch andere Vereine müsste klar definiert werden, vielleicht im Einzelfall auch im Café regte Herbert Weinacht an. Dem schloß sich Gemeinderat Böhler an, der die Auffassung vertrat, daß manche Veranstaltung im Café attraktiver sei, er wies auf die positive Dienstleistungsfunktion des Vereins Roccafé für die Gemeinde hin. Dies, so ergänzte Bürgermeister Dr. Lothar Fischer, werde dann in der Mietpreisfestlegung berücksichtigt. Dem Grundsatzbeschluß für das Kultur-Café und den Veranstaltungsraum mit dem Verein Roccafé durch die Verwaltung verhandeln zu lassen, stimmten 15 Gemeinderäte und Gemeinderätinnen zu, 4 waren dagegen.
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